Im Jahr 2010 findet eine länderübergreifende Gemeinschaftsausstellung in
Oberösterreich und Niederösterreich statt. Das Ziel dieser Ausstellung mit dem Titel
„Donau. Fluch und Segen“ ist für die Initiatoren - Landesrat LH Stv. Franz Hiesl in
Oberösterreich und Mag. Wolfgang Sobotka in Niederösterreich - die
Zusammenarbeit in den Regionen Machland, Strudengau sowie im Most- und
Mühlviertel über die Donau hinweg zu stärken.
Die Ausstellung selbst greift im Jahr 2010 die Donau als Thema auf. Sie bildet im
Machland und Strudengau die Landesgrenze zwischen Ober- und Niederösterreich.
Die Ausstellungsorte sind Enns (Ennshafen und Museum Lauriacum), Ardagger
Markt (alter Pfarrhof) sowie eine Außenstelle am Machlanddamm im Bereich
Baumgartenberg. In Enns werden im Logistikzentrum die modernen, innovativen, im
Museum Lauriacum die kulturgeschichtlichen Aspekte, sprich der Segen, dargestellt.
Neben den Ausstellungen wird es im Ennshafen auch eine Inszenierung in Form
eines Erlebnis-Schiffes geben.
Der Standort Ardagger - immer wieder schwer vom Hochwasser betroffen aber
gleichzeitig auch ein Refugium der Donau-Aulandschaft - beschäftigt sich mit den
positiven und negativen Facetten der Naturkraft der Donau in einer historischen
Ausstellung: der Lebensraum Donau als Geschichte mit vielen Gesichtern. Die
Außenstelle in Baumgartenberg bietet die Möglichkeit eine Baustelle des
Machlanddamms zu besichtigen.
Weiters finden im Rahmen der Ausstellung vielfältige Projekte auf überregionaler,
regionaler und lokaler Ebene statt: Auftaktveranstaltung zu Sylvester in Enns;
Überfuhrfeste mit Gemeinden in OÖ und NÖ; eine Floßfahrt die Donau abwärts, mit
Veranstaltungen an den Anlegeplätzen; ein Schiffszug mit historischen Schiffen,
geführte Touren in den Donauauen; historische Rundfahrten; ein großes
Kalmuktreffen (Trachten); ein Bezirksblasmusikfest mit einer eigens in Auftrag
gegebenen Komposition, sowie Symposien und Tagungen in den
Hauptveranstaltungsorten um nur einige zu nennen.
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Die Ausstellung soll auch der Anlass sein, im Jahr der Vorbereitung die Menschen im
OÖ. und NÖ. Grenzraum näher zusammenzubringen.
Denn obwohl der Mensch seit Jahrtausenden die Donau im Machland und im
beginnenden Strudengau überwindet, ist sie noch immer da: „Die Grenze im Kopf!“
Ziel ist es diese Grenze immer mehr aufzubrechen und den gesamten Donauraum
gemeinsam zu entwickeln und so die enormen Zukunftschancen dieser
prosperierenden Region zu nutzen. Das gemeinsame Ausstellungsprojekt im Jahr
2010 wird entscheidende Impulse für die Zusammenarbeit und die weitere
wirtschaftliche Entwicklung dieser Region bringen.
www.donau-ausstellung.at